Herzlich willkommen in der Evangelischen Kirchengemeinde Schwabbach-Siebeneich!

Unsere Kirche

Die Sebastians-Kirche

Hier finden Sie die wichtigsten Informationen über unsere Kirchengemeinde.

Wir möchten Ihnen hier einen breiten Überblick über die Arbeit in unserer Kirchengemeinde bieten. 
Sie finden hier Informationen über Termine, Bürozeiten, die Ansprechpartner, sowie über die vielfältigen Angebote und Gruppen, die mit einem bunt gemischten Mitarbeiterteam regelmäßig statt finden. 

 Die Kirchengemeinde bietet Platz für Menschen, die sich auf unterschiedlichste Weise und mit unterschiedlichsten Hintergründen begegnen und ins Gespräch kommen, sich über "Gott und die Welt" austauschen, Musik machen, gemeinsam kreativ und aktiv werden und miteinander Gottesdienste vorbereiten und feiern.

Wir laden Sie hiermit herzlich ein, sich über unsere Angebote zu informieren.
Die jeweiligen Mitarbeiter stehen Ihnen bei Fragen sehr gerne zur Verfügung.

Und vielleicht sind ja beim nächsten mal auch SIE dabei und bereichern unsere Kirchengemeinde!

 

 

 

Kurzandacht

 

"Aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es." Eph. 2,8

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

schon die Urgemeinde musste das reflektieren, was das Evangelium von Jesus Christus für sie und für alle Menschen bedeutet. Eine Frucht dieser Reflexion ist dieses Wort aus dem Epheserbrief. Es verbietet uns Christen, den eigenen Glauben als eigenes, selbstständiges Werk zu betrachten. Ja, es stimmt schon: selig werden wir durch den Glauben, aber Nein: der Glaube ist nicht unsere Leistung, er ist Gottes Geschenk.

Nun streut Gott seine Geschenke nicht einfach so aus - wenigsten nicht das Geschenk des Glaubens. Er hat diese Gabe nämlich an die Verkündigung der Guten Nachricht (=Evangelium) geknüpft. Der Glaube kommt aus dem Hören, aus der Predigt, aus dem Wort.

Und dort, wo Sie damit in Kontakt kommen, wirkt Gott selbst, dass seinem Wort gelingt, wozu er es aussendet.

Allein deshalb glauben wir, weil er es uns ermöglicht, dass wir seinem Wort vertrauen können.

Wenn aber der Glaube nur so empfangen werden kann, dann sollte uns dies demütig machen und dankbar, jedenfalls nicht überheblich.

Es ist Gott, der hier das Wollen und Vollbringen schenkt, auch wenn wir - gefühlt - ganz bei der Sache sind.

Wenn Sie jetzt noch die beiden folgenden Verse dazu lesen (V. 9f.), stellen Sie fest, dass es hier nicht allein um den Glauben geht,

sondern auch um das Verhältnis von Glauben und Werken (einem Thema, dem sich auch Martin Luther angenommen hat).

Besonders interessant ist hier die Formulierung, dass wir Christen "Gottes Werk sind, geschaffen ... zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen."

Dass wir nicht durch unsere Handlungen und Leistungen (sondern durch den Glauben) gerecht werden, ist ein Teil, ein grundlegender Teil der Botschaft. Der andere ist der, dass wir als Christen sehr wohl tätig werden: nicht, damit wir von Gott geliebt werden, sondern weil wir von Gott geliebt werden. Diese Liebe Gottes ist energiegeladen. Sie fließt durch uns und dann macht sie uns Beine.

Zumindest theoretisch. Was praktisch daraus wird, liegt daran, ob Sie sie auch fließen lassen...

Ihr Pfarrer Armin Boger